Hohenloher Adventskalender
Benefiz zugunsten der HSt-Aktion Menschen in Not
Der Hohenloher CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Freiherr von Stetten wird am Mittwoch, 6. Februar, ab 17 bis 17.30 Uhr, im Niedernhaller Edeka-Markt Makowe eine halbe Stunde lang an der Kasse sitzen. Den Umsatz spendet Edeka an die HSt-Aktion Menschen in Not.
Sonderausschüttung 2013 – Frist verlängert
Die Frist wurde verlängert: Bewerbungsschluss ist nun der 15. März 2013
Die Leserhilfsaktion Menschen in Not möchte in diesem Jahr weitere soziale Projekte fördern, die Menschen in sozialen Notlagen zugute kommen. Dafür stellt sie Gelder in einer Sonderausschüttung zur Verfügung. Man kann sich ab sofort schriftlich bewerben. Das Thema heißt "Mitmachen - Chancen geben." Bewerben können sich private Initiativen, Vereine und Verbände mit Sitz in Stadt- und Landkreis Heilbronn und im Hohenlohekreis. Bewerbungsschluss ist der 5. März 2013. Details zur Ausschreibung und das Antragsformular zum Ausdrucken finden Sie hier.
Menschen in Not brauchen unsere Solidarität
Direkte und unbürokratische Hilfe für Menschen in der Region

- Chefredakteur Uwe Heer
Liebe Leserinnen und Leser,
Wir alle werden täglich mit Spendenwünschen konfrontiert. Man mag manchmal die Übersicht verlieren, doch jede Institution für sich hat gute Gründe, um Unterstützung zu bitten. Es geht daher nicht um Konkurrenzsituationen zwischen Hilfsorganisationen. Es geht darum, dass wir alle uns mit der Situation bedürftiger Menschen beschäftigen und jenen zielgerichtet helfen, die unsere Unterstützung dringend benötigen. Dies ist schon immer das Leitmotiv von Menschen in Not, der Hilfsaktion des Medienunternehmens Heilbronner Stimme. Im 43. Jahr sammeln wir Spenden, um in Not geratenen Bürgern aus dem Kraichgau, Unterland und aus Hohenlohe schnell, unbürokratisch und effektiv zu helfen.
„Menschen in Not“ war es seit jeher ein Anliegen, jene zu unterstützen, deren Schicksal kaum wahrgenommen wird. In einer Region, die wohlhabend und stark ist, werden Notleidende oft übersehen. Gerade für sie sind wir Stimme und Partner.
Hand aufs Herz: Wer kennt persönlich Betroffene, die um jeden Cent kämpfen müssen? Wer hat die Frau erlebt, deren Kind schwerkrank im Krankenhaus liegt, während sie sich nicht mal mehr das tägliche Besucher-Busticket leisten kann? Welche Menschen, denen der Strom abgestellt wird, gehören zu unserem Bekanntenkreis? Und wer hat letztmals mitbekommen, wie eine alleinerziehende Mutter der Verzweiflung nahe ist, wenn sie sich keine neue Waschmaschine leisten kann und die Wäsche ihrer drei Kinder mühsam im Waschbecken waschen muss? Unsere Hilfsaktion kümmert sich daher in diesem Jahr wieder ganz gezielt um einzelne Menschen und Familien in Notlagen. Wir helfen jenen, die durchs soziale Netz fallen, denen bisher keine Hilfsorganisation beiseite stand. Sich mit jedem Betroffenen zu beschäftigen, zu urteilen, ob Spendengelder angebracht sind, ist ein mühsamer und zeitintensiver Prozess. Unsere Redakteurin Ulrike Bauer-Dörr und Sozialarbeiterin Sigrid Pflanzer sind Experten auf diesem Gebiet. Sie besitzen das richtige Gespür, wie man Sorgen und Verzweiflung konkret lindert. Mit Sigrid Pflanzer haben wir jemanden, der sich in der täglichen Alltagsarbeit viel Mühe macht und Hilfesuchende fachlich sowie menschlich berät.
Leider gibt es nur noch wenige Stellen in der Region, bei denen Notleidende wirklich Geld, Einkaufsgutscheine oder Ware bekommen. Wohlgemeinte Ratschläge erhalten sie dagegen überall. Davon kann man aber nichts bezahlen und sich nichts kaufen. Auch deshalb verlassen sich diese Menschen auf unsere Hilfsaktion – und darauf, dass viele Leserinnen und Leser bereit sind, mit ihren Spenden schnell, direkt und ganz konkret zu helfen. Dass dabei jeder Cent bei den Hilfsbedürftigen ankommt und kein einziger Euro an Verwaltungskosten anfällt, das garantiert unser Verlag seit mehr als vier Jahrzehnten. Diese Verlässlichkeit ist ein Grund, warum wir uns jedes Mal aufs Neue über eine hohe Spendenbereitschaft freuen dürfen.
Bitte zeigen Sie auch in diesem Jahr wieder ein Herz für jene, denen es nicht gut geht. Die am Rande und im Schatten stehen. Unsere Region hat sich immer dadurch ausgezeichnet, dass die Starken die Schwachen nicht vergessen, sondern ihnen jederzeit helfen. Darauf hoffen wir auch bei der 44. Hilfsaktion Menschen in Not.
Im Voraus herzlichen Dank für Ihre Spendenbereitschaft.
Uwe Ralf Heer, Chefredakteur




